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    • Als im 18. Jahrhundert die Edelsteinfunde in der Region Idar-Oberstein drastisch zurückgingen, und der mühselige Untertageabbau nicht mehr rentabel war, zogen viele Einheimische aus um in der Fremde ihr Glück zu suchen.

      Als im 18. Jahrhundert die Edelsteinfunde in der Region Idar-Oberstein drastisch zurückgingen, und der mühselige Untertageabbau nicht mehr rentabel war, zogen viele Einheimische aus um in der Fremde ihr Glück zu suchen.

    • Einige von ihnen verschlug es bis nach Südamerika. Dort in Brasilien fand man ebenfalls Edelsteine, jedoch konnten diese hier im Tagebau gefördert werden und wiesen zudem noch eine bessere Qualität auf. So begannen also die ausgewanderten Idar-Obersteiner die brasilianischen Edelsteine in ihre Heimat zu verschiffen und so die Schmuckindustrie am Leben zu erhalten.

      Man fand aber nicht nur wertvolle Edelsteine. Vor allem im Süden Brasiliens, der durch extensive Rinderzucht geprägt ist , gab es bei den Einheimischen eine Tradition Fleisch auf offenem Feuer zuzubereiten die sie Churrasco nannten. Beim Churrasco wurden große Stücke Rindfleisch mit grobem Salz gewürzt und auf Spießen über dem offenen Feuer gegart.

      Einige von ihnen verschlug es bis nach Südamerika. Dort in Brasilien fand man ebenfalls Edelsteine, jedoch konnten diese hier im Tagebau gefördert werden und wiesen zudem noch eine bessere Qualität auf. So begannen also die ausgewanderten Idar-Obersteiner die brasilianischen Edelsteine in ihre Heimat zu verschiffen und so die Schmuckindustrie am Leben zu erhalten.

      Man fand aber nicht nur wertvolle Edelsteine. Vor allem im Süden Brasiliens, der durch extensive Rinderzucht geprägt ist , gab es bei den Einheimischen eine Tradition Fleisch auf offenem Feuer zuzubereiten die sie Churrasco nannten. Beim Churrasco wurden große Stücke Rindfleisch mit grobem Salz gewürzt und auf Spießen über dem offenen Feuer gegart.

    • Diese Tradition wurde von den Einwanderern übernommen und gelangte mit den Edelsteintransporten nach Idar-Oberstein, wo sich diese rustikale Art der Fleischzubereitung sehr schnell großer Beliebtheit erfreute. Im laufe der Jahre entstanden dann einige unterschiedliche Varianten des "Spießbratens".

      Der "Idarer" Spießbraten Beispielsweise wird auf einem Rost über dem Feuer geschwenkt, während der "Obersteiner" Spieß- bzw. Rollbraten auf einem Spieß über dem Feuer gedreht wird.

      Für den "Idarer" Spießbraten nimmt man wahlweise Roastbeef, Hohe Rippe, Rinderhüfte, oder vom Schwein Lende, Kamm oder Kotelett. Für den "Obersteiner Rollbraten" nimmt man Schweinekamm, den man so aufschneidet, dass man ihn mit rohen Zwiebeln füllen und aufrollen kann.

      In allen Fällen wird aber ausschließlich mit Pfeffer, Salz, etwas Knoblauch und reichlich Zwiebeln gewürzt bzw. eingelegt.

      Diese Tradition wurde von den Einwanderern übernommen und gelangte mit den Edelsteintransporten nach Idar-Oberstein, wo sich diese rustikale Art der Fleischzubereitung sehr schnell großer Beliebtheit erfreute. Im laufe der Jahre entstanden dann einige unterschiedliche Varianten des "Spießbratens".

      Der "Idarer" Spießbraten Beispielsweise wird auf einem Rost über dem Feuer geschwenkt, während der "Obersteiner" Spieß- bzw. Rollbraten auf einem Spieß über dem Feuer gedreht wird.

      Für den "Idarer" Spießbraten nimmt man wahlweise Roastbeef, Hohe Rippe, Rinderhüfte, oder vom Schwein Lende, Kamm oder Kotelett. Für den "Obersteiner Rollbraten" nimmt man Schweinekamm, den man so aufschneidet, dass man ihn mit rohen Zwiebeln füllen und aufrollen kann.

      In allen Fällen wird aber ausschließlich mit Pfeffer, Salz, etwas Knoblauch und reichlich Zwiebeln gewürzt bzw. eingelegt.